Chronische Gicht



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Wenn eine Hyperurikämie und die frühe Gicht mit vereinzelten Gichtanfällen nicht sorgfältig behandelt werden, kann es im Laufe der Jahre zur chronischen Gicht kommen.

Dank moderner Medikamente, beispielsweise Allopurinol, ist die chronische Gicht heutzutage jedoch relativ selten geworden.

Bei der chronischen Gicht werden die Gelenke dauerhaft geschädigt.

Es beginnt meistens damit, dass die Schmerzen nach einem akuten Gichtanfall nicht mehr vollständig aufhören.

Auch andere Gelenke, als die vom Gichtanfall betroffenen, können durch die chronische Gicht zerstört werden.

Hier die Reihenfolge der Häufigkeit der betroffenen Gelenke:

·         Großzehengrundgelenk,

·         Sprunggelenk,

·         Fußwurzelgelenk,

·         Kniegelenk,

·         Fingergelenke,

·         Handgelenke,

·         Schultergelenk,

·         Wirbelsäule,

·         Hüftgelenk

 

Wahrscheinlich hängt die Bevorzugung einiger Gelenke damit zusammen, dass die Harnsäure bei niedrigen Temperaturen leichter kristallisiert. Die Füße sind weit weg vom Herz und daher meistens besonders kühl. Bei den Armen sind die Hände am kühlsten. Daher sind bei den oberen Gliedmaßen die Hände besonders häufig betroffen.

Die Gelenke schmerzen mehr oder weniger ständig und sind nur noch eingeschränkt zu gebrauchen. Nach einer Weile werden sie dick und unförmig.

Behandlung der chronischen Gicht

Die chronische Gicht wird im Prinzip genau so behandelt wie die Hyperurikämie, also mit purinarmer Ernährung, Medikamenten und auf Wunsch Naturheilkunde.

Doch die Behandlung sollte noch konsequenter durchgeführt werden, wenn es bereits zur chronischen Gicht gekommen ist.

Bei der Ernährung sollte auch auf die Nahrungsmittel mit mittlerem Puringehalt möglichst verzichtet werden.

Ebenso sollten die Medikamente zuverlässig regelmäßig eingenommen werden.

Wenn in dieser Phase der Gicht nachlässig bei der Behandlung ist, wird die Beweglichkeit immer mehr eingeschränkt und die Schmerzen werden immer stärker. Mit der Gichtniere besteht dann sogar Lebensgefahr.




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