Akupunktur



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Die chinesische Akupunktur ist eine gern genutzte Möglichkeit, um die Gichtbehandlung zu unterstützen.

Akupunktur ist eine Heilmethode, die vom Fachmann durchgeführt werden muss. Eine Selbstbehandlung ist nicht möglich.

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die auf den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beruht.

Diese Lehre geht von Energieleitbahnen im Körper aus, durch die die Lebensenergie zirkuliert. Man nennt diese Energieleitbahnen "Meridiane". Die Organe des Körpers werden über die Meridiane mit Lebensenergie versorgt.

Wenn der Energiefluss in den Meridianen gestört ist, kommt es zu Gesundheitsbeschwerden und Krankheiten.

Auch die Gicht wird als Störung des Energieflusses interpretiert. Die genaue Erklärung kann von Patient zu Patient abweichen.

Damit die Energie wieder ungestört fließen kann, werden bei der Akupunktur dünne Nadeln an bestimmte Punkte im Verlauf der Meridiane gestochen.

Je nach Bedarf wird dadurch der Energiefluss beschleunigt oder verlangsamt.

Mithilfe der Pulsdiagnose kann der Fachmann feststellen, in welchen Meridianen zu viel und in welchen zu wenig Energie fließt.

Akupunkturpunkte zur Gichtbehandlung

Die Akupunkturpunkte, die bei der Behandlung der Gicht verwendet werden, hängen vom individuellen Befund des Energieflusses ab.

Besonders häufig verwendete Akupunkturpunkte sind folgende:

·         Bl-58 : Blase stärkend, gegen Rückenschmerzen.

·         Ma-36 : Knieschmerzen, durchblutungsfördernd.

·         Mi-5 : Feuchtigkeit vertreibend.

·         Mi-6 : Stärkung von Milz und Nieren, Feuchtigkeit

 

Weitere zehn Punkte sind typisch für die Gichtbehandlung.

Schmerzen bei der Behandlung

Die Schmerzhaftigkeit der Akupunkturbehandlung hängt von der jeweiligen Akupunktur-Schule ab.

·         Bei der taiwanesischen Akupunktur werden dünne Nadeln sehr tief eingestochen

·         Bei der chinesischen Akupunktur werden dickere Nadeln sehr tief eingestochen. Diese Behandlungsweise ist schmerzhaft.

·         Bei der japanischen Akupunktur werden dünne Nadel nur wenig tief eingestochen. Diese Behandlungsweise ist kaum schmerzhaft und wird daher immer beliebter.

Ziel der Behandlung

Durch die Akupunkturbehandlung sollen die Schmerzen in den Gelenken gelindert werden und die Entzündungen zurück gehen.

Außerdem soll die Harnsäure besser ausgeschieden werden.

Ferner sollen die Nieren gestärkt werden, um ihrer Aufgabe besser gewachsen zu sein.

Sichtweise der Schulmedizin

Die Schulmedizin erkennt gewisse Erfolge der Akupunktur gegen die Schmerzen bei Gicht an.

Die Wirkungsweise der Akupunktur ist jedoch nicht wissenschaftlich erklärbar.

Auch wenn die Akupunkturbehandlung Erfolg hat, sollte eine purinarme Ernährung beibehalten werden.

Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten der Akupunkturbehandlung bei Gicht.

Andere Formen der Akupunktur

Es gibt auch Varianten der Akupunktur-Behandlung, bei denen nicht die üblicherweise verwendeten Nadeln eingesetzt werden.

·         Akupressur: hier werden die Punkte mit den Fingern gedrückt. Daher eignet sie sich zur Selbstbehandlung.

·         Moxibustion: die verwendeten Nadeln werden zusätzlich durch glühenden Beifuß erhitzt.

·         Laserakupunktur: hierbei wird Laserlicht anstelle der Nadeln verwendet.

·         Elektroakupunktur: hier werden elektrisch geladene, dünne Elektroden anstell der Nadeln verwendet. Bedingt zur Selbstbehandlung geeignet.

·         Injektionsakupunktur: anstelle der einfachen Nadeln werden Spritzen eingestochen und ein Mittel injiziert.




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